
Die Innung für Elektro- und Informationstechnik Mayen hat im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung 2026 im Hotel „Zur Post“ in Welling ein deutliches Signal gesetzt: Die Zukunft des Handwerks liegt in enger Zusammenarbeit, moderner Ausbildung und einem starken Netzwerk aus Betrieben, Schulen und Partnern.
„Haargenau“ drei Jahre dauerte die Ausbildung – jetzt halten sie den Lohn ihrer Mühen in den Händen: 25 frischgebackene Friseurgesellinnen und -gesellen wurden von der Friseur- und Kosmetiker-Innung Mittelrhein im Koblenzer Zentrum für Ernährung und Gesundheit feierlich freigesprochen. Die Stimmung war geprägt von Stolz, Erleichterung und der Vorfreude auf den Start ins Berufsleben.

Die Jahreshauptversammlung der Innung Farbe Gestaltung Bautenschutz Mittelrhein-Mosel-Eifel fand am 7. Mai 2026 im Hotel-Restaurant „Zur Post“ in Welling statt. Zentraler Tagesordnungspunkt waren die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes sowie der Ausschüsse.
Aus Grau wird wow. Dass sie Farbe ins Leben bringen können, haben jetzt 22 junge Leute eindrucksvoll beweisen können. Nach dreieinhalb Jahren Ausbildung wurden acht Damen und 14 junge Männer von der Innung Farbe Gestaltung Bautenschutz Mittelrhein-Mosel-Eifel freigesprochen. Somit sind sie nach altem Brauch aus der Azubizeit entlassen, um als frisch gebackene Gesellen ins Berufsleben zu starten. Die feierliche Veranstaltung fand im Koblenzer Servicehaus Handwerk statt.

Ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Austausch und regionales Engagement setzte die Elektro-Innung Rhein-Mosel mit ihrem diesjährigen Sommerfest auf dem Silberberghof. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung und erlebten einen stimmungsvollen Tag, der weit über ein klassisches Branchentreffen hinausging.

Ein besonderer Moment für das rheinisch-westfälische Bäckerhandwerk: Im Rahmen des Tags des Deutschen Brotes in Essen wurden Tatjana Krechel und Leon Kirchner offiziell zu den neuen Brothoheiten gekürt. Als Brotkönigin und Brotkönig werden sie in den kommenden drei Jahren das Bäckerhandwerk in der Region repräsentieren: mit Fachwissen, Leidenschaft und großer Begeisterung für Brot, Handwerk und Menschen.
Zwischen Sorgen um den klassischen Straßenbau sowie steigende Materialkosten und Freude über die neue zentrale Freisprechungsfeier verschiedener Baugewerke stand die Jahreshauptversammlung der Straßenbauer-Innung Koblenz im Hotel Silicium in Höhr-Grenzhausen. Geleitet wurde die Sitzung von Dr. Kai Müller, der seit dem Rücktritt des ehemaligen Obermeisters Ralph Schäfer im Januar 2025 kommissarisch an der Spitze der rührigen Innung steht. Müller zeichnete ein differenziertes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Branche. Während der Tiefbau vom Ausbau der Glasfaser- und Energienetze profitiere, bleibe die Entwicklung im klassischen Straßenbau hinter den Erwartungen zurück. Viele Betriebe arbeiteten zwar noch Auftragsbestände aus den vergangenen Jahren ab, doch neuer Nachschub komme nicht kontinuierlich nach.

Bei ihrer Jahreshauptversammlung im Heimatmuseum in Mittelstrimmig hat die Baugewerks-Innung Rhein-Mosel-Eifel wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Obermeister Rainer Angsten berichtete über die aktuelle Situation im Baugewerbe, Veranstaltungen der Innung sowie die geplante zentrale Freisprechungsfeier der Bau-Innungen im August. Fachvorträge zu Arbeitsrecht, Cyberrisiken und der neuen Ausbildungsordnung ergänzten das Programm. Einstimmig beschlossen wurde zudem eine neue Gebührenordnung für Gesellenprüfungen. Im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahlen bestätigten die Mitglieder Rainer Angsten erneut im Amt des Obermeisters. Zu stellvertretenden Obermeistern wurden Dirk Hiester und Moritz Haupt gewählt. Das Amt des Lehrlingswarts übernimmt künftig Udo Hennen. Auch die weiteren Vorstands- und Ausschusspositionen konnten einstimmig besetzt werden, was die Geschlossenheit und das starke Engagement innerhalb der Innung unterstreicht. Vorstand und Geschäftsführung wurden nach Vorlage der Jahresrechnung 2025 einstimmig entlastet. Mit einem positiven Ausblick auf die weitere Entwicklung des Bauhandwerks endete die Versammlung.

Gute Nachrichten für das Friseurhandwerk: Das Urteil des Verwaltungsgerichts Trier vom November 2025 zur Meisterpflicht bei Braut- und Hochsteckfrisuren ist nun rechtskräftig. Das Oberverwaltungsgericht Koblenz hat die Berufung abgewiesen und die Entscheidung bestätigt: Aufwendige Hochsteckfrisuren zählen zum Kernbereich des Friseurhandwerks.
