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Elektrofamilie erhält kompetenten Nachwuchs

 

Freisprechungsfeier der Koblenzer Elektro-Innung, 28 frisch gebackene Gesellen

Im Handwerk ist es Tradition, die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung mit einer Freisprechungsfeier zu würdigen. 28 Lehrlinge der Elektro-Innung Koblenz hatten kürzlich Grund zur Freude: Obermeister Christoph Hansen sprach die Junggesellen in feierlichem Rahmen von den Pflichten des Lehrvertrages frei.

KOBLENZ. Die Elektro-Innung Koblenz zelebrierte auch in diesem Jahr die Freisprechungsfeier der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer gemeinsam mit Ausbildern, Familienangehörigen und Freunden der frisch gebackenen Gesellen. Traditionsgemäß versammelte sich die geladene Gästeschar im Festsaal des Ruderclubs Rhenania. Als Ehrengast konnte Christoph Hansen, Obermeister der Elektro-Innung Koblenz, den Vizepräsidenten des Fachverbandes für Elektro- und Informationstechnik Hessen/ Rheinland-Pfalz (FEHR), Fritz Fassbender, begrüßen, der in seiner Festrede das hohe Niveau der Ausbildung lobte. 28 von 34 Koblenzer Prüflingen haben die Gesellenprüfung, die erstmals nach der neuen Ausbildungsordnung abgelegt wurde, erfolgreich bestanden. Sie dürfen sich nun Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik nennen. Elektroniker dieser Fachrichtung werden in unterschiedlichsten Bereichen benötigt. Sie planen und installieren Anlagen der elektrotechnischen Energieversorgung und Infrastruktur von Gebäuden. Sie montieren zum Beispiel Beleuchtungs- und Kommunikationsanlagen sowie elektronische Steuerungseinrichtungen, nehmen sie in Betrieb, warten und reparieren sie. Die überwiegende Mehrheit der Koblenzer Junggesellen kann sich über die Übernahme im jeweiligen Ausbildungsbetrieb freuen.

In seiner Rede ermunterte Fritz Fassbender die Junggesellen, ihren eigenen beruflichen Werdegang durch stetige Weiterbildung voranzubringen und „über den Tellerrand der beruflichen Tätigkeit zu schauen“. Auch Oberstudienrat Jost Kringe von der Berufsbildenden Schule Technik und Lehrlingswart Hans Anspach ließen es sich nicht nehmen, einige persönliche Worte an die Prüflinge zu richten. „Den ersten Meilenstein habt ihr erreicht“, sprach Hans Anspach die Junggesellen an. „Nun stehen euch neue Perspektiven offen. Nutzt eure Chancen und gebt von Anfang an 100 Prozent.“ Jost Kringe richtete seinen Dank an die Innungsbetriebe, die in die Ausbildung der jungen Menschen investieren und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Innung, Betrieben und Schule. Gerade angesichts der völlig neuen Lernsituation, der modernisierten Ausbildungsinhalte und der neuen Einteilung in Lernfelder, habe sich gezeigt, wie wichtig diese sei. „Gemeinsam konnten wir diese Herausforderung meistern“, so Kringe.

Obermeister Christoph Hansen wies in seiner engagierten Festansprache, die unter dem Motto „Zukunft heißt Veränderung“ stand, auf die Herausforderungen hin, die die jungen Gesellen angesichts des Strukturwandels, der EU-Erweiterung und der zunehmenden Globalisierung erwarten. Dabei bediente er sich der bekannten Metapher des halb vollen/ halb leeren Glases für konstruktives und destruktives Denken. Das Elektrohandwerk könne selbstbewusst am Markt bestehen, betonte Hansen. Die hohe Qualifikation sowie die Spezialisierung des Elektrohandwerks in bedeutenden Wirtschafts- und Lebensbereichen stelle selbst gegen die Konkurrenz aus den neuen EU-Ländern eine Besserstellung dar. Mit dem Strukturwandel ergäben sich neue Märkte – zum Beispiel auf dem Gebiet der Renovation und im High-Tech-Bereich. „Gute Berufschancen haben diejenigen, die hier das notwendige Wissen und Know-how mitbringen“, fasste der Obermeister zusammen. Lebenslanges Lernen laute das Schlüsselwort, um auf Dauer erfolgreich am Arbeitsleben teilhaben zu können.

Die Koblenzer Junggesellen haben sich mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer dreieinhalbjährigen Lehre die Basis für eine berufliche Zukunft im Elektrohandwerk geschaffen. Die drei Innungsbesten Stephan Quade (Meisterbetrieb Elektro Hefter), Thomas Brodale (Meisterbetrieb Elektro Anspach) und Marc Mittler (Meisterbetrieb Elektro Pretz) durften sich neben dem Gesellenbrief über ein Präsent der Innung freuen. Für den Erstplatzierten gab es einen Gutschein über 255 Euro, der bei bestehen der Meisterprüfung bei der Innung einzureichen ist. „Der Gutschein ist als kleiner Anreiz gedacht, den Meisterstand anzustreben“, erläuterte Obermeister Hansen.


Foto1: Obermeister Christoph Hansen (links), Lehrlingswart Hans Anspach (Mitte), Helmut Graeff (rechts) und Werner Schütt (2. Reihe, rechts), beide Mitglied des Prüfungsausschusses, beglückwünschten die Junggesellen. Foto: Godehard Juraschek.





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