Metall-Landesverbandstag fand am N├╝rburgring statt

Der Landesverbandstag des Fachverbands Metall Rheinland-Pfalz fand in diesem Jahr direkt am Nürburgring im Dorint Hotel statt. Hierzu hatte die Landesinnungsmeisterin Ingrid Seibert-Heß mit dem Geschäftsführer Dr. rer. pol. Albert Payrhuber die Vertreter der Innungsbetriebe eingeladen. Während am Freitag die Fachseminare den Tagesablauf bestimmten, fand am Samstagmorgen dann die öffentliche Veranstaltung statt, zu der die Landesinnungsmeisterin Julia Klöckner als Vorsitzende und Spitzenkandidatin der CDU Rheinland-Pfalz sowie stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU am Morgen als Gastrednerin eingeladen war. Weitere Gäste aus der Politik waren der Erste Kreisbeigeordnete und MdL Horst Gies, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Guido Nisius sowie der Ortsbürgermeister der Gemeinde Nürburg Reinhold Schüssler. Weitere Gäste waren der Obermeister der Metallhandwerker-Innung Ahrweiler Bernd Klein, Kreishandwerksmeister Frank Wershofen und Geschäftsführer Helmut Weiler, der Schulleiter BBS Bad Neuenahr Hans-Werner Rieck, Prüfungsausschussvorsitzender und Fachlehrer BBS Bad Neuenahr Guido Höfer und Fachlehrer Holger Waldecker. Aus Sachsen war Landesinnungsmeister Knut Lippmann und aus Sachsen-Anhalt Landes-innungsmeister Eckhard Henschel in die verschneite Eifel am Nürburgring angereist. Ausgezeichnet mit der Ehrenurkunde des Fachverbandes Rheinland-Pfalz wurden aus dem Kreis Ahrweiler Hans Kessel aus Remagen-Bandorf, der von 1984 bis 2001 dem Vorstand angehörte. Weiterhin war er langjähriges Prüfungsausschussmitglied und von 1998 bis 2002 Prüfungsausschuss vorsitzender. Aus Insul in der Verbandsgemeinde Adenau nahm Alexander Schmitt stellvertretend für Vater Rolf Schmitt die Ehrenurkunde entgegen, da er selbst nicht anwesend sein konnte. Sohn Alexander Schmitt gehört der Metallwerker Innung des Kreises Ahrweiler als stellvertretender Obermeister an. Von der Metall-Innung Rhein-Westerwald wurde Uwe Born aus Elkenroth und aus Cochem Helmut Heimes geehrt. Von Obermeister Bernd Klein erhielt Ewald Lipowski aus Ramersbach gleich zwei Urkunden für 40 Jahre als Meister im Handwerk tätig und 50 Jahre bereits im Beruf. Für Günter Welsch aus Heimersheim gab es die Urkunde vom Obermeister für 25 Jahre als Innungsmitglied.

In ihrer Begrüßungsansprache dankte die Landesinnungsmeisterin Ingrid Seibert-Heß, dem Obermeister Bernd Klein aus Kempenich mit seinem Team für die Organisation des Landesverbandstages direkt am Nürburgring.

 

 

Metallbetriebe als Elite

Die in den Landesverbänden organisierten Metallbetriebe dürfen sich als Elite verstehen. Sie schaffen die Basis für die Verbandsarbeit und setzen damit Maßstäbe für die Umsetzung einer hochqualifizierten Ausbildung und gelungenen Integration, so die Landesinnungsmeisterin. Für das Handwerk merkte die Landeschefin an: „Wir brauchen technisch versierte junge Menschen für die Ausbildung und schnelle Asylverfahren für junge Flüchtlinge, die mit einer guten Ausbildung auch Chancen für ihre Heimatländer bieten. Ohne Handwerk geht es nicht und ohne Handwerker erst recht nicht."

„Was nützen die Akademiker die den Wasserschaden berechnen können, aber ihn nicht reparieren können", brachte Kreishandwerksmeister Wershofen es auf den Punkt. In seinem Grußwort lobte der Kreisbeigeordnete Horst Gies die kleinen und mittleren Betriebe, die im Landkreis Ahrweiler und insgesamt in der deutschen Wirtschaft das Kernstück im Handwerk bilden. In ihrem Verband angeschlossenen Betriebe werden hochqualifizierte, motivierte und wissbegierige Jugendliche ausgebildet. Gerade mit der Ausbildung junger Menschen und der stetigen Weiterentwicklung ihrer Unternehmen sind sie ein Garant für Stabilität und wirtschaftliches Wachstum, so Gies. Allein die Metallhandwerker-Innung die Obermeister Klein vertritt, zählt 42 Mitgliedsbetriebe im Landkreis, so der Erste Kreisbeigeordnete. Hier dankte Gies allen Innungsmitgliedern des Fachverbandes Metall Rheinland-Pfalz und der Metallhandwerker-Innung Ahrweiler für ihren vorbildlichen Einsatz und das große Engagement sowie die gute Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen. Im Kreis Ahrweiler konnte das Handwerk stets auf seine traditionellen Eigenschaften bauen und so genießt das Handwerk in der Bevölkerung einen guten Ruf. Dies konnte auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Guido Nisius nur bestätigen, da auch im Adenauer Land die Handwerksbetriebe als Arbeitgeber hoch im Kurs stehen und eine große Stütze innerhalb der Verbandsgemeinde bilden, wo gerade das Metallhandwerk gut aufgestellt ist, so der Bürgermeister. Die Gastrednerin Julia Klöckner stellte die Bildung in den Vordergrund und rief auf die jungen Leute zu begeistern und in die Handwerksberufe zu bringen. Gleichzeitig forderte sie gut ausgebildete Fachlehrer für die Berufsbildenden Schulen. Für den ländlichen Raum sei ein schnelles Internet und die Infrastruktur das wichtigste Kriterium um das Handwerk und Gewerbe im Ort zu halten, so Klöckner. Nach dem ausführlichen und informativen Grußwort gab es für die Handwerker noch ausreichend Gelegenheit ihre Fragen bei der CDU Landesvorsitzenden direkt loszuwerden.