Konferenz der Versorgungswerke

Zu den Themen gehörte die Fachkräftesicherung im Handwerk als eine Primär-Aufgabe der Unternehmen. Fleck sprach sich dafür aus, gemeinsam mit der Handwerksorganisation und dem Versorgungswerken hier tragfähige Konzepte umzusetzen. So stellt der Unfallschutz einen wichtigen Baustein beim Karriereschutz von Lehrling, Geselle und Meister dar. Erfreut wurde festgestellt, dass in allen fünf Bezirken für die selbständigen Handwerksmeister eine Gruppen-Unfall Versicherung zum Einsatz kommt. Damit wird der Service für die Mitgliedsbetriebe erweitert.

Zusammen werde man in 2016 das Konzept des Unternehmer-Forums in Koblenz aber auch die Workshops fortführen. Es zeigt sich, dass mit einem guten Beratungsangebot die Betriebe erreicht werden können. Für jedes Quartal wolle man mit einem Schwerpunkt-Thema auf die Betriebe zugehen. In einer Arbeitsgruppe werde man die Detailarbeit vorbereiten. Von der Signal-Iduna stellten sich die Verkaufs-Direktoren Friedhelm Bast (Ahrweiler, Cochem und Mayen) sowie Dennis Hasenhündl (Koblenz und Rhein-Lahn) vor.

 

Kooperation Versorgungswerke und SIGNAL IDUNA Gruppe

Handwerksbetriebe können Vorteile der Gruppen-Verträge nutzen

 

  1. Die SIGNAL IDUNA wurde 1906/1907 als Selbsthilfeeinrichtung des Handwerks gegründet. Die Bismarck`sche Sozialgesetzgebung bot Schutz ausschließlich für sozial Schutzbedürftige -die Arbeiterklasse -, nicht aber für selbstständige Handwerker. Sie gründeten deshalb Krankenunterstützungskassen, um sich gemeinsam gegen existenzbedrohende Risiken abzusichern. Die SIGNAL IDUNA ist daher aus Ihrer Geschichte heraus stark mit dem Handwerk verbunden.

  2. Seit 1968 haben die Kreishandwerkerschaften nach Freigabe das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen 241 Versorgungswerke als Sozialeinrichtungen des örtlichen Handwerks gegründet. Versorgungswerke sind Selbsthilfeeinrichtungen des Handwerks, die als eingetragene Vereine selbstständig fungieren, um dem Handwerk Versicherungsschutz zugänglich zu machen und attraktive Konditionen im Versicherungsschutz sicherzustellen; über 90% der Handwerksbetriebe beschäftigen weniger als 10 Arbeitnehmer und erfüllen damit nicht die Voraussetzungen für Gruppen- bzw. Kollektivverträge.

  3. Die Handwerksbetriebe und deren Inhaber und Mitarbeiter profitieren daher von den Versorgungswerken. So eröffnen die Versorgungswerke den Handwerksbetrieben den Zugang zur betrieblichen Altersvorsorge, die - zu diesen Konditionen - sonst nur für Großbetriebe angeboten wird. Der Handwerksmeister und seine Mitarbeiter haben so die Chance, ihre Absicherung im Alter durch attraktive Tarife der betrieblichen Altersvorsorge zu ergänzen.

  4. Die Versorgungswerke des Handwerks verpflichten die SIGNAL IDUNA als Risikoträger. Das heißt, dass der Handwerker über das Versorgungswerk einen Versicherungsvertrag abschließen kann. Der Risikoträger dieses Kollektiv-Vertrages ist z.B. ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe.

  5. Den Versorgungswerken stehen in der Regel für die Beratung ihrer Mitglieder - vom ZDH zertifizierte - Fachberater der SIGNAL IDUNA zur Verfügung. Die Fachberater müssen eine Abschlussprüfung bei der Zentralstelle für Weiterbildung im Handwerk (ZWH) ablegen. Die Teilnahme an einem jährlichen Re-zertifizierungs-Lehrgang ist Pflicht. Bei Kontaktaufnahme stellt sich der Außendienstpartner als Vertreter der SIGNAL IDUNA Gruppe vor und legitimiert sich als Beauftragter des Versorgungswerkes.