Grundstein f├╝r berufliche Zukunft ist gelegt

„Wir hatten noch nie ein so gutes Prüfungsergebnis“, lobte Schwieck die Leistungen des Handwerker-Nachwuchses.

„Mit dem Gesellenbrief erhaltet ihr heute ein hochverzinsliches Wertpapier“, sagte der Innungsobermeister und forderte die angehenden Junghandwerker auf: „Macht etwas aus diesem Gesellenbrief, damit ihr nach Jahren erkennt, wie hochverzinslich dieses Wertpapier ist.“ Hausherr Jürgen Keiper wiederum erklärte: „Der heutige Tag ist ein Zeichen dafür, dass sich die Jung-Gesellen die Grundlage für weitere berufliche Entwicklung erarbeitet haben“, während Wirtschaftsministerin Eveline Lemke betonte: „Sie als Eltern können zu Recht stolz auf ihre Söhne sein. Was die jungen Gesellen hier gezeigt haben, ist ein eindrucksvoller Beweis ihres Könnens und zudem ein hervorragendes Marketing für das Handwerk: Keine Serienfertigung kann das aufweisen, was hier an Individualität und Qualität geleistet wird.“

Die jungen Tischler, die nun ihren Gesellenbrief erhielten, hätten mit einer Ausbildung im Handwerk eine sehr gute Wahl getroffen, fügte sie hinzu: „Handwerksberufe sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens. Sie sind krisenfest und versprechen einen sicheren Arbeitsplatz mit guten Aufstiegschancen. Handwerker sind Spezialisten, die immer gebraucht werden. Der Slogan ,Ohne Handwerk geht es nicht′ trifft voll und ganz zu“, sagte Wirtschaftsministerin Lemke bei der Freisprechungsfeier der Tischlerinnung Rhein-Lahn.

Die Politikerin riet den Tischlern, die vielfältigen Angebote der Handwerkskammern und Innungen zur Aus- und Weiterbildung zu nutzen und bei der Karriereplanung auch die Gründung eines eigenen Unternehmens in Betracht zu ziehen. Neben den Tischlergesellen, die nun nach erfolgreicher Lehre ins Berufsleben starten, gratulierte Eveline Lemke den Noll-Werkstätten aus Fachbach, die am kommenden Wochenende ihr 60-jähriges Betriebsbestehen feiern.

Gemeinsam mit Ministerin Lemke überreichte Obermeister Schwieck, der die guten Prüfungsergebnisse lobte, die Gesellenbriefe an Dennis Gombert (Arzbach), Torben Henz (Bendorf), Dominik Herrgen (Schönborn), Till Hubl (Koblenz), Marcel Schupp (Dausenau) und Joop Thurn (Koblenz). Als Prüfungsbester wurde das Gesellenstück von Till Hubl für den Wettbewerb „Die gute Form“ ausgewählt.


Foto: Heyden