Baugewerks-Innung Cochem-Zell ehrt Alfred Kaspari

Landrat des Kreises Cochem-Zell besucht Innungsversammlung

 

Für 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand und als stellvertretender Obermeister der Baugewerks-Innung Cochem-Zell wurde Alfred Kaspari bei der Jahreshauptversammlung der Baugewerks-Innung Cochem-Zell geehrt. Im Vorstand der Innung ist Alfred Kaspari im Zeitraum von 1982 bis 2012 gewesen. 1998 bis 2012 war er stellvertretender Obermeister der Innung und somit auch Fachgruppenleiter der Fachgruppe Dachdecker.

Im Januar 2013 wurde Alfred Kaspari die goldene Ehrennadel der Handwerkskammer Koblenz verliehen.

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Baugewerks-Innung Cochem-Zell wurde er zum Ehrenobermeister ernannt. Die Ehrung nahm sein Nachfolger Thomas Berenz, Obermeister Rainer Ängsten sowie Landrat Manfred Schnur vor.

Die Urkunde reiht sich ein in eine lange Liste von Auszeichnungen, auf die der
Dachdeckermeister aus Moritzheim zurückblicken kann. So erhielt er bereits die Silberne Ehrennadel der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein und die goldene Ehrennadel der Handwerkskammer Koblenz. Als stellv. Obermeister in der Baugewerks-Innung Cochem-Zell war er viele Jahre tätig im Vorstand der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein in Koblenz und hat dort die Geschicke des ansässigen Handwerks in Cochem-Zell vertreten.

Ein Besonderes war es, dass im Jahr 1996 der Landesverbandstag des Dachdeckerhandwerks in Zell ausgerichtet worden ist. Hier war Alfred Kaspari der Initiator dieser Veranstaltung.

Alfred Kaspari bedankte sich für die hohe Auszeichnung und stellte fest, dass er gerne für das Handwerk und die Belange des Dachdeckerhandwerks eingetreten sei. Er habe entscheidend daran mitgewirkt, dass sich im Landkreis die Handwerksorganisation positiv entwickelt hat.

Landrat Manfred Schnur sprach ebenfalls seinen Dank für diese ehrenamtliche Tätigkeit aus. Das gute Miteinander zwischen Landkreis und Verwaltung und somit auch mit der Handwerksorganisation wird geprägt durch die ehrenamtlichen Personen und hier gilt es, so Manfred Schnur, den Ehrenamtsträgern den entsprechenden Dank auszusprechen. Ohne Ehrenamt in unserer Gesellschaft ist vieles nicht möglich.

Einen „Kampf um Auszubildende verzeichnete auch Landrat Manfred Schnur. Der Mangel an Nachwuchs sei als kritisch zu werten, da das Handwerk besonders im Kreis eine wirtschaftliche Stütze darstelle. Hier will der Kreis, zusammen mit der Handwerksorganisation, nichts unversucht lassen um die Schulabsolventinnen und -absolventen auf das Handwerk und dessen Vielseitigkeit aufmerksam und hinzuweisen. Denn Nachwuchs ist unsere Zukunft für die späteren Fachkräfte.


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