Betriebe zeigen Sch├╝lern Perspektiven auf

Großer Erfolg für die erste Ausbildungsmesse in der Bopparder Stadthalle. Mehr als 700 Schüler aus den Schulstandorten Boppard, Emmelshausen und Oberwesel informieren sich über die Ausbildungsmöglichkeiten im Rhein-Hunsrück-Kreis. ,,Von Schülern für Schüler" lautete das Motto, das bei den jungen Menschen sehr gut ankam.

Insgesamt 46 Ausbildungsbetriebe aus dem Kreisgebiet haben ihre beruflichen Perspektiven erläutert. Rege nutzten die künftigen Schulabgänger die Chance, mit Auszubildenden der einzelnen Betriebe, mit Personalchefs und jungen Angestellten ins Gespräch zu kommen. Ob im Klassenverband, einzeln, in Begleitung der Eltern oder mit Klassenkameraden – auf großes Interesse stieß die Ausbildungsmesse, die mit Unterstützung der "Perspektive Rhein-Hunsrück′ organisiert wurde.

Neu war nicht nur der Veranstaltungstag an einem Freitagnachmittag, sondern auch die Kooperation mit weiterführenden Schulen im Einzugsgebiet. Eingebunden waren die Schulen in die Gesamtkonzeption, so dass ein jugendgerechteres Angebot erreicht werden konnte. Schule - und was dann? Der Weg in den Beruf fällt jungen Menschen heute nicht leicht. Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebes orientieren sich Jugendliche stark an den Vorbildern und Empfehlungen der Eltern oder Lehrer. Sie sind gefragt, wenn es darum geht, ihre Schützlinge tatkräftig zu unterstützen bei der schwierigen Entscheidung für einen Beruf. Dank der Kooperationsschulen waren die Schüler gut vorbereitet und wurden dankenswerterweise von gleichaltrigen Lotsen am Eingang in die Stadthalle mit einem schnellen Test ,,Wen spreche ich auf der Messe an?′ überrascht. Gleichzeitig gab es eine Gewinnspielkarte für die Teilnahme aller anwesenden Schüler an einer Tombola mit Sachpreisen. Bereits nach kurzer Zeit zeigten sich Schüler, Ausbilder und Veranstalter recht zufrieden. Gelobt wurden die eingebundenen Kooperationsschulen, der Standort Boppard mit seiner Verkehrsanbindung sowie das große Interesse der jungen Menschen, die demnächst vor der beruflichen Entscheidung stehen. Außer viel Informationsmaterial zum Thema Ausbildung wurden erste Praktikumsplätze angefragt, Bewerbungsfristen festgehalten oder der Ausbildungsweg Schritt für Schritt beschrieben. Das Angebot in der Vielfalt hätte ich nicht erwartet", äußerte sich nicht nur Boppards Bürgermeister Walter Bersch spontan beim Rundgang. Auch die Bürgermeister der Nachbarorte waren beeindruckt von der Vielfalt bei der Berufswahl.


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