Handwerk Ahrweiler bietet ├╝ber 130 neue Ausbildungspl├Ątze

Die Attraktivität der Innung als Interessenvertretung des selbständigen Handwerks ist weiter gestiegen und liegt jetzt bei 421 Fachbetrieben im Kreis, dies verbucht Wershofen als guten Erfolg. Auch zeige sich auch beim privaten wie öffentlichen Auftraggeber, dass Fachhandwerksbetriebe eine höhere Gewähr für gute qualitative Ausführung bieten.
 
In den weiteren Ausführungen ging Wershofen auf die wirtschaftliche Entwicklung ein. Die Bautätigkeit hat im April weiter angezogen. Im Tiefbau waren merklich Steigerungen in der Kapazitätsauslastung zu verzeichnen. Ganz überwiegend positiv wird die Geschäftslage im Wohnungsbau beurteilt. Wenngleich der Wirtschaftsbau nicht ganz so positiv geurteilt wird wie der Wohnungsbau, fällt das Urteil insgesamt zufriedenstellend aus. Weiter abgefallen ist die Geschäftslage im öffentlichen Hochbau. Viele Handwerksbereiche setzen Ihre Hoffnung weiterhin auf energetische Umrüstungen und auf erneuerbare Energien. Vor allem im Gebäudebestand ist der Nachholbedarf sehr hoch.
 
Kreislehrlingswart Rolf Genn (Wehr) geht in seinem Bericht auf die Ausbildungssituation ein. Erfreut stellt er fest, dass neben einer hohen Zahl an Praktikumsplätzen das Handwerk auch aktiv bei dem Angebot von Lehrstellen sei. In allen drei Lehrjahren zusammen werden zurzeit 475 junge Damen und Herren im Kreis Ahrweiler vom Fachhandwerk ausgebildet. Zum neuen Ausbildungsjahr werden über 130 Ausbildungsplätze angeboten. Bedauerlich sei, dass damit zu rechnen ist, das nicht alle Ausbildungsplätze besetzt werden. Dies gilt beispielsweise für die Nahrungsmittelhandwerke. Weiter gestiegen ist das Eintrittsalter der Auszubildenden, das bei 18,6 Jahren im Durchschnitt liegt. In vielen Handwerken, so auch im KFZ-Handwerk, zielt die Nachwuchswerbung auf Frauen, die deutliche Berufs-Perspektiven haben.
 
Zu den Finanzen führte Hauptgeschäftsführer Karlheinz Gaschler aus, dass in der Kreishandwerkerschaft und allen Innungen ausgeglichene Haushalte vorliegen und durchweg die Rücklagen gestärkt werden konnten. Damit ist eine gute Ausgangslage für die Gesamtinteressenvertretung gegeben. Den Kassenprüfungsbericht gab Obermeister Bernd Klein (Kempenich) ab.