KFZ-Innungsfeier zwischen Tradition und Zukunft

Mit Rainer Hohlwein verliert die Kraftfahrzeughandwerker-Innung Unterlahn eine langjährige Stütze. Hohlwein schied bei der Innungsversammlung nach 35 Jahren ehrenamtlicher Arbeit aus dem Innungsvorstand aus. Er wurde für sein großes Engagement ausgezeichnet. Die Position des Lehrlingswarts der Innung übernimmt an Hohlweins Stelle Jörg Petry.
 
An der Spitze gab es keine Änderungen: Innungsobermeister bleibt Fritz Tritsch, sein Stellvertreter bleibt Andreas Pabst. Im Vorstand arbeiten außerdem weiterhin Werner Birkenstock, Sascha Kreckel und Friederike Dohms zusammen. Als Referent war zur Versammlung Jens Bleutge vom Landesinnungsverband geladen. Er informierte die heimischen Kfz-Fachleute unter anderem über die kommenden Energiekennzeichen für Kraftfahrzeuge und zu den GEZ-Abgaben: Ab 2013 könnten die für jedes angemeldete Fahrzeug anfallen, was für die Autohändler mit Mehrausgaben verbunden wäre.
 
Innungsobermeister Tritsch stellte Überlegungen an zum Elektroauto, einem Trend, dem man sich sicher nicht verschließen dürfe. Allerdings müsse zum einen klar sein, wo der Strom überhaupt herkommen könnte, sollte sich das E-Auto flächendeckend durchsetzen. Zum anderen gebe es auch große Fortschritte bei den Verbrennungsmotoren. Gerade die Benziner seien bei der Minderung des Spritverbrauchs hervorzuheben. Tritsch erinnerte auch an die zurückliegende Gesellenprüfung. 17 der 18 angetretenen Prüflinge haben im Januar in der Berufsschule Diez die Prüfung bestanden. Erfreulich ist, dass unter den Gesellen auch wieder eine Frau ist.