Karlheinz Gaschler zum Ehrenfliesenleger ernannt

Karlheinz Gaschler zum Ehrenfliesenleger ernannt

Jahreshauptversammlung der Fliesenleger-Innung Mittelrhein in Osteria Novecento

Die Fliesenleger-Innung Mittelrhein hat einen Ehrenfliesenleger. Zum solchen ernannt wurde Karlheinz Gaschler, langjähriger Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (KHS) Mittelrhein, jetzt auf der jüngsten Jahreshauptversammlung des Innungsteams in der Koblenzer Osteria Novecento.

 Für die Innung ist Gaschler ein Mann der ersten Stunde. Im Jahr 1982, also vor 35 Jahren, wurde die im doppelten Wortsinn „bodenbereitende“ und vorbildhaft aktive Gemeinschaft der Fliesenlegerexperten gegründet. Seit 1979 leitet Karlheinz Gaschler die Geschicke der KHS, die sämtlichen hiesigen Innungen von den Bäckern bis zu den Zimmerern vorsteht.

 Zusammenarbeit, wasserdicht und qualitativ hochwertig bis in die feinste Verfugung: Gemeinsam haben KHS und Innung das Image des Fliesenlegers ins rechte Licht gerückt und für die Belange des Berufsstandes gekämpft. „Du hast uns immer perfekt betreut und durch alle Schwierigkeiten gesteuert“, würdigte Diplom-Ingenieur Detlef Börner, Obermeister der Innung, die Verdienste des langjährigen Weggefährten. „Wir bedauern, dass dies die letzte Sitzung ist, die du mitbetreust.“

 Ende Mai wird Karlheinz Gaschler offiziell verabschiedet. Bis dahin arbeitet er Nachfolger Ulf Hoffmann ein, der sich der Innung nun erstmalig vorstellte. Der 42-jährige aus einer Handwerkerfamilie stammende Diplom-Betriebswirt sagte angesichts des Innungsteams. „Ich werde mein Bestes tun, damit wir auch weiter gut zusammenarbeiten können.“

 Denn Themen, die angepackt werden wollen, gibt es noch genug. Beispiel: Die neuen Abdichtungsnormen gilt es nachzubessern und zu vervollkommnen. Das über viele Jahre hinweg erarbeitete Regelwerk legt als „Bibel der Innenraumabdichtung“ fest, welche Materialien wie und wo einzubauen sind und bieten Fachleuten wie Kunden Schutz und Sicherheit. Wie könnte sich das Berufsbild des 

Fliesenlegers verändern, wie wird sich die immer weiter fortschreitende Digitalisierung auf das Handwerk auswirken? Norbert Dreisigacker, Geschäftsführer von Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz, regte an, diesen Fragen nachzugehen. Hier wird Ulf Hoffmann als Fachmann für Informatik bzw. Informationsmanagement den Innungen künftig sicher wertvollen Input geben können.


Foto: Juraschek