Gesundheitshandwerk braucht stabile Rahmenbedingungen

Vor √ľber 80 Mitgliedsbetriebe suchte das Orthop√§dieschuhmacherhandwerk vertreten durch Obermeister Karl-Heinz Weber den konstruktiven Gedankenaustausch mit Dr. Michael Fuchs MdB. Als Mann des Mittelstandes zeigte Fuchs fundierte Kenntnisse, wo dem Selbst√§ndigen im Handwerk der Schuh dr√ľckt. Vor allem als Gesundheitshandwerk ist die Meisterpflicht bei den Orthop√§dieschuhmacher-Betrieben in Rheinland-Pfalz Grundlage f√ľr sach- und fachgerechte Arbeit. Obermeister Weber verdeutlichte, dass mit Blick auf zunehmende R√ľckenleiden und Diabetes-F√§lle die orthop√§dische Schuhversorgung einen deutlichen Beitrag zur Vorsorge erbringt. Um gut zu Fu√ü zu sein und einen richtigen Stand zu haben, braucht man eine gute Statik und hier setzt die Arbeit des Orthop√§dieschuhmacherhandwerks an. Wichtig ist die gute Koordination zwischen Patient, Facharzt und Meisterbetrieb. Die Rahmenbedingungen setzen hierbei die Krankenkassen, wobei f√ľr die rund 130 Meisterbetriebe als Leistungserbringer im Hilfsmittelbereich auf Landes- und Bundesebene Vertr√§ge abgeschlossen werden.

Mit dem Bundestagsabgeordneten Fuchs wurde die Forderung verschiedener Krankenkassen nach Zertifizierung der Betriebe erörtert. Als Präsident des Zentralverbandes Orthopädieschuhtechnik hob Werner Dierolf hervor, dass Meisterpflicht, Fortbildungen und Anforderungen an die Werkstätten voll ausreichend sind.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde zum neuen stellv. Obermeister Markus Keil (Montabaur) gew√§hlt. Neuer Lehrlingswart der Innung wurde David Hassler (Birkenfeld) und Beisitzer Christian Becker (Kusel). Im Bericht zur Gesch√§ftsf√ľhrung zeigte Karlheinz Gaschler die Vertrags-Situation auf und legte die Finanzen vor.


Foto: Juraschek

v.l.n.r. Gesch√§ftsf√ľhre Karlheinz Gaschler, Obermeister Karl-Heinz Weber, Dr. Michael Fuchs MdB, Pr√§sident Werner Dierolf (Zentralverband Orthop√§dieschuhtechnik) Betriebsberater Wolfgang Wolf