Azubis besser auf Beruf vorbereiten

Kfz-Handwerk: Deutlich mehr Fahrzeuge dank Abwrackpr├Ąmie zugelassen

Im Jubil├Ąumsjahr des Kfz-Gewerbes, das 100 Jahre besteht, ging es um die "Abwrackpr├Ąmie", die den Betrieben zu einem Aufschwung verholfen hat. Dank dieser besonderen Regelung wurden 23 Prozent Fahrzeuge mehr zugelassen. Dazu gab Obermeister Fritz Tritsch in der Jahreshauptversammlung der Kraftfahrzeughandwerker-Innung Unterlahn in Rettert im Detail Auskunft.

Bei der Gesellenpr├╝fung habe ein gutes Mittelma├č erreicht werden k├Ânnen. Zu der Situation der Ausbildungsbewerber veranschaulichte ein Film, dass die Bewerber oft nicht qualifiziert seien. Es wurde gefragt, ob dabei die Schule die Abg├Ąnger nicht besser auf die Berufsausbildung vorbereiten kann. Es fehle oft am ├Ąu├čeren Erscheinungsbild, es mangele am Interesse und an der Information ├╝ber den angestrebten Ausbildungsplatz sowie an Arbeitshaltung und Leistungsbereitschaft der Bewerber. Gute Auszubildende zu finden sei heute schwer.

Die Werkstattauslastung stand auf etwas h├Âherem Niveau, und der Bruttoertrag resultiert aus dem Kundendienst. Es wurde festgestellt, dass die M├Ąngelliste der Wagen relativ hoch ist. Der deutsche Schilderwald habe sich stark gelichtet, doch daf├╝r kamen neue Zeichen hinzu. Positiv wurde die Fusion des Landesverbands Rheinland und Pfalz bewertet.

Neu ist der Fachbetrieb historischer Fahrzeuge. Die Umweltzonen h├Ątten sich mit Erfolg durchgesetzt, und die Aktion "Kampf dem toten Winkel" f├╝r die Lastwagen sei eine gute Sache. Auch soll nach dem Wunsch der Innung der Gr├╝ne Pfeil h├Ąufiger eingesetzt werden.

Den Regularien folgend gab Gesch├Ąftsf├╝hrer Alexander Zeitler seinen Jahresbericht ab und stellte die Jahresrechnung und den Haushaltsplan 2010 vor.