Jungmeister im Fliesen-, Platten und Mosaiklegerhandwerk starten erfolgreich

Handwerk, das ist im hohen Maße die Kombination von handwerklichen Fertigkeiten aber auch Kenntnisse, die eng miteinander verknüpft sind. Obermeister Dipl.-Ing. Detlef Börner zeigte auf, dass der Weg zu einem guten Handwerksmeister beschwerlich ist und eine entsprechende Lehr- und Gesellenzeit voraussetzt. Insgesamt kommt man auf rund 10.000 Stunden bis man mit „Fug und Recht“ ein Meister seines Faches ist. Börner rief den jungen Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeistern zu, dass sie mit ihrem Meisterbrief für die Zukunft gerüstet sind und das Rüstzeug haben, um sich am Markt zu behaupten. Alle Wege stehen offen, bis hin zur Selbstständigkeit, so Obermeister Börner.

Zu einer Feierstunde trafen sich die jungen Meister im Karnevalsmuseum der Stadt Koblenz. Erstmals wurde nach der neuen Prüfungsordnung geprüft, die am
01. April 2008 in Kraft getreten ist und noch mehr theoretisches Wissen erfordert. Die Meisterprüfung stellt für den Kunden ein verlässliches Qualitätssiegel dar das für handwerkliche Kompetenz und Kundenorientierung steht, so Frank Runnebaum, Vorsitzender des Meisterprüfungsausschusses. Vorstand und Lehrlingswart Stefan Strunk schloss sich den Glückwünschen an und mit einer Führung durch das Museum mit dem rheinischen Brauchtum des Karnevals wurde die Meisterfeier abgerundet.