Lehrlingsempfang der Elektro-Innung

47 Jugendliche haben in diesem Jahr eine Ausbildung als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in einem der 67 Betriebe der „Innung für Elektro-, Gebäude- und Informationstechnik Rhein-Mosel“ begonnen. Bei einem Lehrlingsempfang der Innung im Haus der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein erläuterte Obermeister Christoph Hansen den Auszubildenden unter anderem, dass das Berufsbild sich in den vergangenen Jahren rapide gewandelt hat und sich auch noch weiter wandeln werde. „Mit einer einfachen Wechselschaltung ist es heutzutage nicht mehr getan, denn der Kunde verlangt komplexe System, wofür fundierte Kenntnisse in Physik und in der Schaltungstechnik nötig sind“, betonte Christoph Hansen. Die gestiegenen Anforderungen innerhalb der Elektronik sind allerdings auch gleichfalls eine Zukunftschance. So sollen beispielsweise nach dem Entwurf der Bundesregierung bis 2020 rund eine Million Autos fahren, die mit einem Elektromotor angetrieben, auf deutschen Straßen fahren. „Und die entsprechenden Zapfstellen, um diesen Elektromotor wieder aufzuladen, werden Elektroniker installieren und warten“, so Obermeister Christoph Hansen.

So komplex das Feld der Elektronik am Anfang aber auch erscheinen mag, Obermeister Christoph Hansen und Lehrlingswart Hans Anspach versicherten den jungen Leuten, dass der von ihnen gewählte Beruf keine Hexerei sei. „Wenn Sie kontinuierlich die Sache angehen, die Lehrinhalte immer wieder nacharbeiten, dann werden Sie an der Elektronik auch rasch Freude gewinnen“, unterstrichen Christoph Hansen und Hans Anspach. Ob eine Lehre gelingt oder nicht, ist dabei oftmals eine Frage der richtigen Einstellung. „Man muss natürlich auch lernen wollen, denn so mit der linken Hand wird man die Ausbildung zum Elektroniker nicht bestehen“, sagte Hans Aspach. Wichtig für eine gelungene Ausbildung sind dabei nicht zuletzt gewisse Tugenden wie Sauberkeit und Ordnung. „Wir wollen ja auch beim Arbeiten Ordnung haben, und deswegen bestehe ich auch immer darauf, dass das Berichtsheft ordentlich geführt ist“, so Hans Anspach. (PK)


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