Unternehmensnachfolge rechtzeitig planen

Unternehmensnachfolge rechtzeitig planen

 

Zusammen mit der Kreissparkasse Ahrweiler und der Handwerkskammer Koblenz führte die Kreishandwerkerschaft Ahrweiler ein Seminar zur Unternehmensnachfolge durch, das breiten Anklang fand. Das Seminar stand unter dem Motto, heute schon an morgen denken.

Aus der Betriebsberatung zeigte Karlheinz Gaschler, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Fallbeispiele auf. Ein sorgenfreier Ruhestand sollte nicht allein auf den Betrieb und seinen Erlösen aufgebaut werden. Da rund ein Drittel der Betriebsinhaber über 55 Jahre alt ist, stehen viele Betriebe vor der Frage der Betriebsnachfolge. Allein durch Krankheit kann sich die Situation im Betrieb schnell verändern. Eine klare Trennung zwischen Betriebs- und Privat-Vermögen und den Besitz- und Vertragsverhältnissen ist anzustreben.

 

Für die Handwerkskammer sprach Diplom-Betriebswirt, M. Sc. Ulf Hoffmann. In den Mittelpunkt stellte er die Bewertung des Betriebes als Grundlage für die weitere Vorgehensweise. Dies ist nicht nur für den Käufer sondern auch für das Finanzamt von entscheidender Bedeutung. Wie die Betriebsübergabe gemeistert werden kann, dies sprach Hoffmann in seinem Vortrag detailliert an. Letztlich ist aber eine Einzelberatung erforderlich.

 

Da Betriebsübernahmen stets mit einem erhöhten Kapitalbedarf verbunden sind, erläuterte Kai Orth als Leiter des Firmenkunden-Centers der Kreissparkasse Ahrweiler Fragen zur Investition. Themen wie Rentabilität und Liquiditätsplanung spielen im Bankengespräch eine besondere Rolle. Im Anschluss wurden intensive Gespräche mit den Teilnehmern geführt.


Foto: Gausmann