Allzeit festen Boden unter den F├╝├čen

Allzeit festen Boden unter den Füßen

Neuwahlen bei der Bezirksinnung Parkett- und Fußbodentechnik Koblenz-Trier

 

 Diese Gemeinschaft hat festen Boden unter den Füßen: Die Bezirksinnung Parkett- und Fußbodentechnik Koblenz-Trier hat ihren altbewährten Vorstand neu gewählt. Wiedergewählter Obermeister ist Peter Dupont, sein Stellvertreter auch für die weiteren fünf Jahre Dominik Kison.

 Nach den Vorzügen seines Berufes gefragt, muss Peter Dupont nicht lange nachdenken. „Unsere Arbeit verschwindet nicht unter Mauerwerk, sie bleibt auf lange Zeit sichtbar“, sagt er und fügt augenzwinkernd hinzu: „Man kann sie sogar mit Füßen treten.“

 Experten fürs edle Wohlfühlambiente sind die knapp vierzig Innungsmitglieder. Damit das auch so bleibt und stets die neuesten Infos zur Betriebsführung auf dem Tisch liegen, finden regelmäßige Versammlungen statt. Thema der jetzigen Jahreshauptversammlung war u.a. die Definition der Feuchtegrenzwerte für Untergründe aus beheizten Calciumsulfatestrichen.  Estriche dieser Art müssen vor dem Belegen mit Holz oder sonstigen Belägen austrocknen, um Folgeschäden wie Ablöseerscheinungen zu vermeiden. Hier konnten sich die Parkett- und Fußbodenleger mit den beteiligten Nachbargewerken bundesweit einigen, den bis dato geltenden Wert beibehalten zu wollen.

 Weitere technische Infos gab es in puncto „Ebenheit“. Über das neue Sanierungs- und Beschichtungssystem für elastische Beläge wie Linoleum und PVC berichtete Marcel Schmidt, Leiter der Anwendungstechnik bei der Firma BONA. Detlef Börner, Vorsitzender Kreishandwerksmeister, hatte alles Aktuelle aus der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein im Gepäck. Die positive Botschaft hier: Nach wie vor wird das Ehrenamt groß geschrieben im Handwerk. Und dies, obwohl die Auftragslage in fast allen Branchen boomt und so nicht mehr viel Zeit übrig bleibt.

 Auch Peter Dupont und seine Innungskollegen können sich nicht über Arbeitsmangel beklagen. Qualitativ hochwertige Böden sind gefragt. Topverwendete Muster seien nach wie vor der Schiffsboden und die Landhausdiele. „Eichenböden sind auch bei Fußbodenheizung besonders geeignet“, schildert der Obermeister. „Sie erleben gerade eine Renaissance.“ Bewährte Klassiker, aus gutem Holz geschnitzt – so wie auch die Innungsgemeinschaften, deren Teamgeist es weiter zu tragen gilt.         

 

 


Foto: Juraschek