Nachruf Ehrenobermeister Heinz B├Ârner

Am 21. Oktober verstarb Ehrenobermeister Heinz Börner Jahrgang 1922. Er gehörte zu der Generation, die nach dem Krieg nicht nur einen erfolgreichen Handwerksbetrieb, sondern auch die Handwerks-Organisation am Mittelrhein mit aufgebaut hat. Als Fliesen-, Platten und Mosaiklegermeister führte er den Familienbetrieb aus dem Jahr 1922 fort und war über Jahrzehnte selbständig tätig.

Börner engagierte sich in vielen Organisationen und Verbänden für das Gemeinwohl seines Berufstandes. Vorstandsmitglied im Baugewerbeverband Rheinland war er von 1947 – 2000. Er war Mitbegründer des Baugewerbeverbandes Rheinland sowie dessen Schatzmeister. In seinem Handwerk wurde er Landesfachgruppenleiter Fliesen und Sprecher der Arbeitgeberkommission für das Rheinland bei Tarifverhandlungen im Fliesenlegerhandwerk. Über viele Jahre war er Vorstandsmitglied im Fachverband des Deutschen Fliesengewerbes im ZDB.

Weiterhin war er in folgenden Funktionen ehrenamtlich tätig: ö. b. u. v. Sachverständiger für das Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk, Vorsitzender der Meisterprüfungs-kommission für das Fliesenlegerhandwerk der HWK Koblenz, Vorstandsmitglied des Untersuchungs- und Beratungsinstitut der Säurefliesner-Vereinigung e.V. in Großburgwedel bei Hannover (BDFL) und Vorstandsmitglied im Bund Deutscher Fliesenfachgeschäfte.

Im Jahr 1982 wurde unter seiner Führung als Obermeister die Fliesenleger-Innung Mittelrhein gegründet, die heute kreisübergreifend erfolgreich tätig ist. 1996 wurde Heinz Börner zum Ehrenobermeister seiner Heimat-Innung gewählt. Börner war Träger der goldenen Ehrennadel des deutschen Fliesenlegergewerbes. Von der Handwerkskammer Koblenz erhielt er 1998 den goldenen Meisterbrief für seine 50-jährige Tätigkeit und 2013 den diamantenen Meisterbrief für seine 65-jährige Tätigkeit im Fliesenlegerhandwerk.

Besonders verbunden war Heinz Börner der Tradition des Koblenzer Karnevals. Hier galt sein Engagement dem Alt-Herren-Corps. Von 1983 - 1998 war er als Commodore erfolgreich tätig.

Besonders unterstützte er das AHC über 33 Jahre beim Bau des Rosenmontags-Wagen.

 


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