Fliesenleger-Innung: Wahl des neuen Vorstandes

Fliesenleger-Innung Mittelrhein: Wahl des neuen Vorstandes 

  Wer wissen möchte, was eine „knackige“ Innung ausmacht, sollte einen Blick auf die Fliesenleger-Innung Mittelrhein werfen, die nicht umsonst weit über die Region hinaus hohes Ansehen genießt. Ehrenamtliche Mitarbeit, Zusammenhalt, Vermittlung neuester Informationen und politisches Engagement werden großgeschrieben. Jetzt waren Neuwahlen angesagt. Einstimmig wurde Diplom-Ingenieur Detlef Börner als Obermeister wiedergewählt.

 „Ihr habt eine tolle Innung, die sehr zusammensteht“, freute sich denn auch Karlheinz Gaschler, Hauptgeschäftsführer der KH Mittelrhein, über die engagierte Truppe. Wenn es darum geht, etwas für den Berufsstand zu tun, ist der neue alte Obermeister stets dabei: Detlef Börner ist – um nur einige Ämter zu nennen - Vorsitzender Kreishandwerksmeister der KH Mittelrhein, Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Koblenz, Präsidiumsmitglied der Bauwirtschaft RLP sowie öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Fliesen- Platten- und Mosaikleger-Handwerk.

 „Unser Berufsbild verändert sich“, so Detlef Börner. „Heute sind wir u.a. die Abdichtungsspezialisten“. Neueste Baustoffe und Techniken kommen in rascher Folge auf den Markt. Die Folge: Stets müssen aktualisierte, bundesweit geltende Richtlinien, Merkblätter und Normen formuliert werden, an deren Entwicklung sich der Obermeister beteiligt.

 Doch auch weitere Mitglieder der Innung engagieren sich nach Kräften und wurden mit wohlverdienten Ehrungen bedacht: Helmut Klöckner, der sich immer wieder als Verhandlungskünstler bei Tarifverhandlungen erwies, konnte zum Ehrenmitglied der Innung ernannt werden, Knut Mohr zum Ehrenvorsitzenden. Seit 1994 war Mohr mit viel Herzblut als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses aktiv. Der Silberne Meisterbrief ging an Frank Runnebaum, der aktuell u.a. um die Qualität der Meisterprüfungen kämpft.

 Denn die Meisterwürde als Qualitätsmerkmal, Garant für optimale Ausbildung der nachfolgenden Generationen und als Versicherung für die Kunden, es mit bestens geschulten Fachleuten zu tun zu haben, wird von der Innung hochgehalten.

 Wie bei allen Veranstaltungen üblich, wurden auch bei der Jahreshauptversammlung Service-Vorträge geboten mit Infos, die die Innungsmitglieder im Berufsalltag unterstützen können. Norbert Dreisigacker hatte Aktuelles aus dem Verband der Bauwirtschaft RLP im Gepäck. Susanne Nies von der Deutschen Verrechnungsstelle informierte über die Möglichkeit für Betriebsinhaber, ihr Rechnungsmanagement auszulagern - und sich damit den Ärger z.B. mit zu spät zahlenden oder gar zahlungsunwilligen Kunden zu ersparen. 


Foto: Juraschek

Auch weitere Mitglieder der Innung engagieren sich nach Kräften und wurden mit wohlverdienten Ehrungen bedacht: Helmut Klöckner, der sich immer wieder als Verhandlungskünstler bei Tarifverhandlungen erwies, konnte zum Ehrenmitglied der Innung ernannt werden, Knut Mohr zum Ehrenvorsitzenden. Seit 1994 war Mohr mit viel Herzblut als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses aktiv. Der Silberne Meisterbrief ging an Frank Runnebaum, der aktuell u.a. um die Qualität der Meisterprüfungen kämpft.