Schreinergesellen: Aus gutem Holz geschnitzt

Individuelle Möbel aus den schönsten Hölzern herstellen, diese Fertigkeit besitzen nun die brandneuen Schreinergesellen. Holz ist ein würdiger Werkstoff und steckt voller Leben. Aus diesem Material schafft der Schreiner ganz individuelle Einzelstücke, insbesondere im Möbelbau. Dabei muss er nicht nur das Wissen um die jeweilige Holzart besitzen, sondern auch ästhetisches Gespür, Kreativität und viel Fingerspitzengefühl mitbringen.

Rolf Hendgen, Obermeister der Schreiner-Innung Koblenz Rhein-Mosel, hat die Junggesellen und Gäste in das Museum in der Kürfürstlichen Burg zu Boppard, zu einer Feierstunde eingeladen. Unter fachkundigen Führung wurde das Thonet Museum besucht, wo insbesondere die berühmten Thonet-Stühle gezeigt werden.  

 

Anschließend wurden die Freisprechung der Gesellen und die Verleihung der Gesellenbriefe feierlich vorgenommen. Zu den Gratulanten gehörten Dr. Walter Bersch, Bürgermeister der Stadt Boppard, Karlheinz Gaschler, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und für den Fachverband Leben-Raum-Gestaltung Geschäftsführer Hermann Hubing sowie stellv. Landesinnungsmeister Wolfram Lehnen. Eine Delegation aus Japan mit dem Botschafter überzeugte sich von der hohen Leistungsfähigkeit der deutschen dualen Ausbildung.

 

Die Prüfungskommission mit Stephan Kobiela, Vorsitzender, und Berufsschullehrer Rüdiger Linde nahmen die Auszeichnung der Prüfungsbesten zusammen mit Obermeister Hendgen vor. Die Prüfungsbesten erhielten japanische Meister-Sägen als Werkzeug.

 

Als Prüfungsbeste wurden geehrt Max Busch (2. Platz) und Joshua Schink (3. Platz) von der Firma Theo Nollen GmbH, Winningen. Auf Platz 1 ging Florian Funk von der Fa. Tischlerei Kasper GmbH, Rhens aus der Prüfung hervor – eine tolle Leistung. Für den Landeswettbewerb „Die Gute Form“ wurden nominiert Max Busch aus Hatzenport und Florian Funk aus Brey.

 


Foto: Godehard Juraschek