Frisches Blut f├╝r den Friseurmarkt

Werner Wittlich, Präsident der Handwerkskammer Koblenz, wies zusätzlich auf die Vielseitigkeit und spezielle Vertrauensstellung hin, die der Beruf der Friseurin/des Friseurs mit sich bringt. Er bediente sich eines humorvollen Vergleichs aus der Pflanzenwelt: „Man geht als stacheliger Kaktus in den Salon rein und kommt als blühende Orchidee wieder raus."

Volker Koepe, Fachbereichsleiter der Julius-Wegeler-Schule Koblenz, hob in seiner Ansprache die Wichtigkeit des dualen Ausbildungssystems im Handwerk hervor. Er schlug einen sportlichen Bogen zur Fußball-WM: Die Prüfungen seien zum Teil länger gewesen als eine Spielzeit. Außerdem sei es mindestens genauso anstrengend gewesen, die Finalrunde zu erreichen.

Gabriele Vogtel, Fachbereichsleiterin der Carl-Burger-Schule Mayen, dankte den Ausbildungsbetrieben für ihr großes Engagement. Ihre Ausbildungsbereitschaft sei ein wichtiger Baustein zur Erhaltung des Friseurhandwerks.

Nach den Ansprachen wurde die Fachlehrerin Frau Christine Rottler verabschiedet. Sie bedankte sich insbesondere für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Friseurinnung und dem Prüfungsausschuss.

Im Anschluss daran war es endlich so weit: Die frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen erhielten ihre Prüfungszeugnisse, die Gesellenbriefe, und damit die Grundlage für einen erfolgreichen weiteren Berufsweg. Im Kreis ihrer Familien, Freunde, Ausbilder und Prüfer verlebten sie eine schöne und harmonische Feier zum Abschluss ihrer Ausbildungszeit.


Foto: Juraschek