Meister im Handwerk – so dürfen sich seit diesem Jahr 12 junge Menschen aus dem Landkreis nennen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde nutzte Landrat Manfred Schnur gemeinsam mit Kreishandwerksmeister Rainer Angsten und Helmut Weiler von der Kreishandwerkerschaft die Gelegenheit, den „frischgebackenen" Meistern zu gratulieren.
„Ich freue mich sehr, dass Sie alle Ihren Meistertitel erworben haben. Der Meistertitel steht für Qualität im Handwerk! „Damit tragen sie alle dazu bei, dass das Handwerk in unserem Landkreis stark gemacht wird. Mit dem Meistertitel übernehmen Sie auch Verantwortung, das Wissen und die Traditionen des Handwerkes weiterzureichen, Neuerungen und Innovationen anzunehmen und sinnvoll in Ihre Berufe zu integrieren", so Angsten. Dabei unterstrich er, dass der Meisterbrief längst mit dem Bachelor gleichgestellt sei. Dies zeige die hohen Qualifikationsanforderungen an Handwerksmeister und das gute Image des Handwerks.
Auch Landrat Manfred Schnur gratulierte den Jungmeisterinnen und –meistern: „Unser Landkreis braucht junge Menschen wie Sie. Denn auch in unserer Region stellt das Handwerk eine unverzichtbare Komponente für Wirtschaftsentwicklung, Beschäftigung und Ausbildung dar. Daher freue ich mich ganz besonderes, dass es junge Menschen wie Sie gibt, die sich für das Handwerk begeistern und damit dafür Sorge tragen, dass die handwerklichen Berufe in unserer Region erhalten bleiben".
Doch nicht nur Jungmeister wurden an diesem Abend geehrt. Rudolph Klaus, der zugleich Obermeister der Tischlerinnung ist, hat bereits vor 25 Jahren seine Meisterprüfung absolviert und ist dafür mit dem silbernen Meisterbrief ausgezeichnet worden. „Meister sein, das heißt im Handwerk zu den Besten zu gehören. Es heißt aber auch sich stets neu bewähren zu müssen und sich weiter zu entwickeln, denn wer auf der Stelle tritt, fällt zurück. Deshalb freue ich mich, Ihnen zu Ihrem Silbernen Meisterbrief zu gratulieren. Damit zeigen Sie, dass lebenslanges Lernen mehr denn je die Voraussetzung für Erfolg ist", ehrte der Kreischef den erfahrenen Tischlermeister.
„Sie alle – ob „Jung- oder Altmeister"- können stolz auf das sein, was Sie erreicht haben! Mit dem Meisterbrief eröffnen sich viele Möglichkeiten für die Gestaltung Ihrer weiteren beruflichen und persönlichen Zukunft – ob Selbstständigkeit, Aufstieg als Angestellter oder Studium. Machen Sie etwas daraus, nutzen Sie die Chancen, die sich mit dem Meisterbrief verbinden", betonte der Landrat zum Abschluss.
Den Meisterbrief haben erhalten:
Silberner Meisterbrief: