Krankenversicherer auch im Jahr 2013 mit exzellenter Beitragsstabilit├Ąt

 
SIGNAL IDUNA Gruppe 2011:
Krankenversicherer auch im Jahr 2013 mit exzellenter Beitragsstabilität
Vertriebsergebnis der Gruppe in zwei Jahren um 25 Prozent gesteigert
 
Die SIGNAL IDUNA Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Die beiden privaten Krankenversicherer der Gruppe stehen im Wettbewerb ganz vorne, die Deutscher Ring Kranken wuchs bei den Beitragseinnahmen um 11,2 Prozent. Die SIGNAL Kranken wird die Beiträge der Kunden im Jahr 2013 nur um ca. 0,3 Prozent anpassen.
„Die Horrorszenarien zur Beitragsexplosion in der privaten Krankenversicherung, von denen in den letzten Monaten vielfach zu lesen war, stimmen schlichtweg nicht“, so Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe, anlässlich der diesjährigen Bilanzpressekonferenz in Hamburg.
 
Aber nicht nur die Krankenversicherer, sondern alle Gesellschaften der Gruppe haben sich sehr gut entwickelt. Schulte: „Wir konnten das Vertriebsergebnis 2010 um 18 Prozent und im Jahr 2011 nochmals um sieben Prozent steigern.“ Die SIGNAL IDUNA Gruppe steigerte das operative Ergebnis auf 771,2 Millionen Euro vor Steuern (Vorjahr: 757,7 Millionen Euro).
Die von der Gruppe verwalteten Vermögensanlagen (einschließlich der Finanztöchter) wuchsen im Jahr 2011 um mehr als zwei Milliarden Euro auf 53,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 51,5 Milliarden Euro).
 
Wie auch in der Branche insgesamt, gingen die Beitragseinnahmen aufgrund der gewollten Reduzierung des Einmalbeitragsgeschäfts in der Lebensversicherung im Jahr 2011 zurück. Mit einer Beitragseinnahme von 5,47 Milliarden Euro (Vorjahr 5,64 Milliarden Euro) gehört die SIGNAL IDUNA zu den TOP TEN der deutschen Versicherer.  Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 4,63 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,38 Milliarden Euro). Das ist ein Anstieg um 5,6 Prozent.
 
Durchschnittlich waren rund 13 200 Mitarbeiter für die SIGNAL IDUNA tätig.
 
Wie in den Vorjahren schüttete die SIGNAL Kranken auch im Jahr 2011 an ihre Kunden wieder erhebliche Mittel als Beitragsrückerstattung aus; insgesamt waren es 104,9 Millionen Euro (Vorjahr 104,6 Millionen Euro). Erfreulich ist auch die Barausschüttung beim Deutscher Ring Kranken: Sie stieg um 33,1 Prozent auf jetzt 28,9 Millionen Euro (Vorjahr: 21,7 Millionen Euro). In den letzten Jahren flossen auf diesem Wege immer rund fünf Prozent der Beitragseinnahmen an die Kunden zurück.
 
Die Beiträge aller Lebensversicherungsunternehmen der Gruppe sanken leicht auf 1,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,8 Milliarden Euro). Der Rückgang resultiert aus dem bewusst rückläufigen Einmalbeitragsgeschäft.
Die ausgezahlten Versicherungsleistungen lagen bei rund 1,79 Milliarden Euro. 
 
Das Neugeschäft der IDUNA Leben hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 weiter positiv entwickelt. Es erhöhte sich nach laufenden Neugeschäftsbeiträgen um 10,4 Millionen Euro bzw. 12,7 Prozent auf 92,2 Millionen Euro (Vorjahr: 81,8 Millionen Euro, plus 7,5 Prozent) und liegt damit deutlich über dem Marktdurchschnitt von 8,3 Prozent.
 
Trotz anhaltender Unsicherheiten auf den Kapitalmärkten blicken die Finanztöchter der SIGNAL IDUNA auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL erhöhte sich zum Stichtag 31.12.2011 die Bilanzsumme auf 4,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,7 Milliarden Euro). Die Investmenttochter der SIGNAL IDUNA, HANSAINVEST, erzielte im Vergleich zur Branche deutliche Nettomittel-Zuflüsse von rund 420 Millionen Euro. Die SIGNAL IDUNA Bauspar AG konnte das Bauspar-Bruttoneugeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent auf 452,2 Millionen Euro verbessern.
 
Ausblick 2012: Die SIGNAL IDUNA Gruppe erzielte im ersten Quartal 2012 ein Beitragsplus von rund einem Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahrszeitraum. Das Neugeschäft entwickelt sich ebenfalls positiv. Dieses stieg bei der IDUNA Leben gegenüber dem ersten Quartal 2011 um 9,12 Prozent auf 21,4 Millionen Euro, gemessen in laufendem Beitrag. „Die SIGNAL IDUNA Gruppe ist strategisch gut aufgestellt, wir sind wirtschaftlich gesund und können uns neuen Herausforderungen stellen“, so Vorstandsvorsitzender Reinhold Schulte.