Handwerk formvollendet

Freisprechungsfeier der Schreiner-Innung Koblenz-Rhein-Mosel
Holz ist ein würdiger Werkstoff und steckt voller Leben. Aus diesem Material schafft der Schreiner ganz individuelle Einzelstücke, insbesondere im Möbelbau. Dabei muss er nicht nur das Wissen um die jeweilige Holzart besitzen, sondern auch ästhetisches Gespür, Kreativität und viel Fingerspitzengefühl mitbringen.
Das Arbeiten mit Holz „das Arbeiten mit Holz ist Präzisionsarbeit“ so führte Obermeister Rolf Hendgen zur Freisprechungsfeier der Schreiner-Innung Koblenz-Rhein-Mosel ein.
Über drei Jahre hinweg wurden in der Lehrzeit Fertigkeiten und Kenntnisse den 15 frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen der Schreiner-Innung Koblenz-Rhein-Mosel vermittelt. Im stilvollen Ambiente des David Röntgen Museums in Neuwied, wurden sie feierlich freigesprochen. Zusammen mit rund 70 Gästen wurde zunächst die Gelegenheit zu einem Rundgang und Besichtigung des Museums durch Museumsleiter Bernd Willscheid vorgenommen. Willscheid erläuterte die bedeutenden deutschen Möbelkünstler ihrer Zeit, mit David Röntgen an der Spitze.
In ihrer Festrede ging Frau Helga Moitz, Vorsitzende des Förderkreises der Abraham und David Röntgen Stiftung, auf das Leben und Arbeiten von Abraham und David Röntgen ein. Sie führten die Möbelschreinerei zu einer höchsten Perfektion.
Das Zusammenspiel von Ausbildungsbetrieb, Schule und überbetrieblicher Ausbildung ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche theoretische und parktische Ausbildung, so Jürg Zerwas, Bereichsleiter der Berufsbildenden Schule Technik in Koblenz.
Die feierliche Freisprechung wurde dann zusammen mit Lehrlingswart Frank Nollen, den beiden Berufsschullehrern Tobias Lau und Rüdiger Linde sowie Obermeister Rolf Hendgen durchgeführt.
Als Innungsbeste wurden ausgezeichnet, Miriam Weber (Ausbildungsbetrieb Alfons Müller, Koblenz), den zweiten Platz belegte Fabian Goeth (Ausbildungsbetrieb Alexander Schmidt, Vallendar).