Handwerk zeigt Berufsvielfalt mit Tag der offenen T├╝r

Unter dem Motte „Das Handwerk – die Wirtschaftsmacht von nebenan“ appellierten Kreishandwerksmeister Frank Wershofen und Kreislehrlingswart Rolf Genn an die Betriebe, den Auszubildenden von morgen, bereits heute Praktikantenplätze zur Verfügung zu stellen. Statistiken belegen es seit Jahren, die Praxis zeigt es schon seit geraumer Zeit: Der Mangel an Fachhandwerkern nimmt stetig zu!
Ein Betriebspraktikum kann hier Abhilfe schaffen und auch beiden Seiten mehr Sicherheit geben. Der Unternehmer weiß am Ende eines zweiwöchigen Praktikums nicht nur, ob sein Praktikant zum Betrieb und den Mitarbeitern passt, sondern auch, ob derjenige überhaupt für den jeweiligen Beruf geeignet ist. Der Praktikant hingegen bekommt ein Gefühl für den Arbeitsalltag, was wiederum die Entscheidung für die Wahl seines zukünftigen Berufes erleichtert.
Der „Tag der offenen Tür“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler stellt hier bereits die ersten Weichen für die Schülerinnen und Schüler. „Denn nur hier erhält man direkt aus 1. Hand Informationen rund um unsere schönen Handwerksberufe“, so Kreislehrlings-wart Rolf Genn. „In lebendigen Werkstätten der einzelnen Innungen können die künftigen Auszubildenden den Vertretern vor Ort über die Schultern schauen“.
Die gerade erschienen Statistiken der Ausbildungszahlen im Handwerk belegen folgendes: Im Jahre 2009 wurden 3.558 Lehrverträge im Handwerk neu eingetragen, hiervon 284 im Kreis Ahrweiler. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3.607 Verträge neu eingetragen und hiervon 276 im Kreis Ahrweiler.

Foto: Guido Höfer